Weltkindertags-Nachlese: .

Ergebnis Waffelbacken

 

Bad Gandersheim. Eine leichte Ostwindbrise wehte bei strahlendem Sonnenschein den Duft der leckeren Waffeln über die Stiftsfreiheit und lockte so manchen kleinen und großen Teilnehmer am diesjährigen Weltkindertagsfest (hierzulande immer der 20 September) zum Waffelstand des AWO-Ortsvereins. Schon ab 14:30 Uhr wurden 8 Waffeleisen betrieben, um der großen Nachfrage gerecht zu werden. Dennoch bildeten sich zeitweise lange Warteschlangen. Das ging so, bis gegen 17:20 der Teig alle war. Noch eine halbe Stunde lang und schon während des Abbaus des Waffelstandes gab es noch immer Nachfragen. Hier zeigte sich auch eine nicht erwartete Schwachstelle, die der verantwortliche Mitorganisator Ulli Schröter so beschrieb. „Ein wenig mehr Teigspenden aus der Bevölkerung wäre bei dem tollen Wetter gut gewesen. Zum Glück hatten unsere Mitglieder Waltraut und Erika Lange mit zwei großen Eimern Teig, den sie spendeten, recht gut vorgesorgt. Aber mit so einer tollen Nachfrage hatten wir nach den Erfahrungen der letzten Jahre kaum gerechnet.“ Das Sole-Wald-Schwimmbad hat noch immer einen großen Finanzbedarf, um alle nicht versicherten Schäden abdecken zu können. Und so konnte der AWO-Ortsverein mit dem Ergebnis dann auch sehr zufrieden sein. Denn nach der Auszählung beider Kassen wurden 523,60 € Erlös festgestellt. In einer Blitzentscheidung per Mail beschloss der Vorstand, den Betrag auf 550 € aufzustocken. Über diese neue Spendennachricht freuten sich dann anderntags die Verantwortlichen der Badgenossenschaft. Der Betrag wird ihnen in Kürze zur Verfügung stehen. Damit konnte der AWO-Ortsverein nunmehr insgesamt 2.940 € zur Beseitigung der Flutschäden beitragen. An dieser Stelle sagt er allen Spendern und Spenderinnen, den kleinen und großen Waffelkäufern und allen, die hilfreich zum Gelingen dieser letzten Aktion beigetragen haben, ein herzliches Dankeschön.

                                                                                                             U. Schröte

 

„0,0 für Tausend“ wieder auf dem Altstadtfest .

Top-Preise zu gewinnen


 Auch in diesem Jahr wird der Arbeitskreis Prävention in der AWO Bad Gandersheim seine Aktion „0,0 für 1000“ auf  dem Altstadtfest durchführen. Der Stand wird wie gewohnt in Kooperation mit der Polizei Northeim- Osterode und  dem Lukas Werk Gesundheitsdienste Northeim vor dem Bürgerbüro aufgebaut.

Dort hatten sich  in den vergangenen fünf Jahren  Jugendliche zwischen 16 und 21 Jahren  vor dem Infomobil der Polizei  versammelt, um sich einem Atemalkoholtest zu stellen.
Sie waren nüchtern geblieben und konnten  an der Verlosung  sehr attraktiver Geldpreise teilnehmen.  An die 200 Jugendliche bliesen in die Pusteröhrchen, die die charmanten Schutzengel des Landkreises für sie bereithielten. Rund 160 von ihnen konnten die 0,0 Promille vorweisen. Diese Zahl kann sich sehen lassen, könnte aber noch getoppt werden, denn die Preise sind attraktiv.
Es soll  sich lohnen, promillefrei zu bleiben und sich zwischen 23 und 1 Uhr  testen zu lassen. Um die Gewinnchancen zu erhöhen, kann man sich natürlich auch an beiden Abenden dem Test stellen.
Es warten Preise in Höhe von 500, 300 und 200 Euro, sowie attraktive Gutscheine, die von Kooperationspartnern aus dem Gesundheitswesen, Gandersheimer Geschäftsleuten und Institutionen gespendet wurden.    
Weiterhin  unterstützt wird das Projekt   von der Stadtjugendpflege Bad
Gandersheim, dem Stadtjugendring, der Erziehungsberatungsstelle des Landkreises Northeim, Außenstelle Bad Gandersheim, den Schutzengeln des Landkreises Northeim , der Verkehrswacht und dem Gandersheimer Wirtschaftsforum.

„Jugendliche für Jugendliche“ lautet das Motto und so werden es auch wieder Schüler und Schülerinnen aus dem Abi-Jahrgang des Roswitha-Gymnasiums sein, die leckere, alkoholfreie Cocktails an einer Saftbar anbieten werden.

Es soll an verschiedenen Stellen Aufklärungsarbeit geleistet werden. An den Ständen der Kooperationspartner werden Rauschbrillen vorgestellt, die deutlich machen, welche Auswirkungen ein bestimmter Alkoholgehalt auf das menschliche Gehirn hat. Testen kann man das beim Begehen eines Parcours oder beim Auffangen von Gegenständen.
Der Arbeitskreis selbst möchte an seinem Infostand mit Eltern und Interessierten ins Gespräch kommen. „ Wir möchten für einen vernünftigen Umgang mit Alkohol besonders bei Feten und Stadtfesten werben. Positive Vorbilder, die zeigen, dass man auch ohne exzessive Rauschzustände gut feiern kann, sollen hervorgehoben werden. Beobachtungen aus den letzten Jahren bestätigen diesen Ansatz. Es gilt, junge Menschen empfindlich zu machen und anzuspornen, sich nicht planlos zu betrinken“, erklärt Petra Dröge als Leiterin des Arbeitskreises.

Natürlich können keine Exzesse verhindert werden. So sind auch in den vergangenen Jahren immer wieder Jugendliche aufgrund starken Alkoholkonsums in die Klinik eingeliefert oder von der Polizei nach Hause gebracht worden.
An dieser Stelle bekommt das „Halt-Projekt“ des Lukas Werkes eine Bedeutung, für dessen proaktiven Teil „Jugendschutz- Bad Gandersheim macht mit“ Bürgermeisterin Franziska Schwarz erneut die  Schirmherrschaft übernimmt.

Selbst  seit Jahren  aktiv an der Aktion  beteiligt , sagt sie dazu:

„ Das  HALT- Projekt im Rahmen der Aktion „0,0 für 1000“ ist ein wertvoller  Bestandteil des Altstadtfestes. Es geht darum, gemeinsam ein tolles Fest zu feiern, ohne dass Alkohol an Minderjährige ausgeschänkt wird. Prävention vor Suchtverhalten ist sinnvoll und kann den guten Ruf des Altstadtfestes nur fördern. Dafür setze ich mich gern ein.“

Bereits in den letzten Jahren  konnten an den Getränkeständen die Plakate ausgehängt werden.
Sie wurden von Mitgliedern des Arbeitskreises und des Lukas Werkes Gesundheitsdienste Northeim an die Betreiber der Getränkestände verteilt, die allesamt die Aktion sehr begrüßten.
Insgesamt freut sich der Arbeitskreis Prävention sehr über den positiven Zuspruch, der sich letztendlich auch darin zeigt, dass die Sponsoren nun schon über einige Jahre immer wieder spenden und dass auch neue Sponsoren dazukommen.
 
Teilnahmelose werden in den nächsten Wochen an den Schulen verteilt, sind aber auch in Gandersheimer Geschäften, bei Vereinen und Einrichtungen der Jugendarbeit  erhältlich. Spontan Entschlossene können sie natürlich auch wieder am Stand direkt ausfüllen!
Spenden können auf das folgende Konto überwiesen werden :
Voba Seesen / Bad Gandersheim , IBAN: DE59 2789 3760 0010 5066 00
Stichwort : „0,0 für Tausend“

Kontaktadresse:    
Petra Dröge
Hoher Weg 30
37581 Bad Gandersheim
Tel.: 05382/790025
e-mail: droege-kalefeld[at]t-online.de

 

 

Neues Angebot: Schuldnerberatung

... in Bad Gandersheim:

1. und 3. Mittwoch im Monat
von 14:00 bis 16:00 Uhr
im Jobcenter

Termin für die Jahreshauptversammlung

des Ortsvereins Bad Gandersheim:   13.03.2017 im Keglerheim am Tennisplatz

 

 

Über seinen Schatten springen

Dies war die Botschaft der „Schattenspringer“, die in der letzten Woche an der Oberschule zu Gast waren. Mit ihrem erlebnispädagogischen Programm fördert die Organisation Teambildung, den Zusammenhalt von Schulklassen und das Vertrauen der Gruppenmitglieder zueinander. Das Selbstbewusstsein des Einzelnen wird gestärkt – immer mit dem Ziel, eine Gruppe von einzelnen in ein echtes Team zu verwandeln.

Die Klassen 5a und 5b hatten viel Spaß an dem abwechslungsreichen Programm. Probleme im Team klären, aufeinander aufpassen und den anderen loben waren die Inhalte der Kooperationsübungen. Verschiedene Energizer lockerten den Tag auf, sodass die Schüler am Nachmittag entspannt und ausgeglichen nach Hause zurückkehrten. Die positive Rückmeldung der Eltern und zufriedene Schüler bestätigten das Engagement der Klassenlehrer Frau Klein und Herrn Sommerfeld.

Ein besonderer Dank geht an den Ortsverein der AWO, der die Aktion durch eine großzügige Spende von 800,00 Euro möglich machte. Im Rahmen des Konzeptes des „Arbeitskreises Prävention“ fördert die AWO u.a. Projekte, die der Integration dienen.

AWO sponsorte Kindertheater durch verminderten Eintritt
 

Ritter Rost, ein rostiger Blechhaufen mit Glubschaugen

begeisterte Kinder und Erwachsene


Bad Gandersheim. Zum zweiten Mal gastierte das Theater Con Cuore aus Schlitz (Mittelhessen) auf Einladung der Arbeiterwohlfahrt (AWO) in Bad Gandersheim. Das Theater-Musical sollte vornehmlich Kinder zwischen 5 und 8 Jahren ansprechen. Anita Bodmann als Organisatorin für das Kindertheater hatte alles perfekt vorbereitet.

So konnte dann auch Frau Anita Wiegmann, 1. Vorsitzende des AWO-Ortsvereins ca. 75 Kinder und Erwachsene im Forum der Grundschule begrüßen. Auffällig viele Papas konnten an diesem Freitagnachmittag ihre Kinder begleiten.

Gespannt warteten die Kinder auf den Helden ihrer Kinderbücher - den Ritter der aus Schrott gebaut wurde und viele Abenteuer mit den Kindern erlebte. Ritter Rost, eine wundervolle Kombination aus Figuren- und Menschentheater mit Musik, begeisterte Kinder und ihre Eltern.

Nach 1 Stunde Ritter Rost gab es tosenden Applaus für die Schauspieler Virginia und Stefan Maatz.

Danach war die Bühne umlagert und natürlich war Ritter Rost der Star unter den kleinen Besuchern.

Die Eltern waren sich einig, dass war eine tolle gelungene Sache, die nächstes Jahr wiederholt werden sollte.

Pressemitteilung

AWO-Willkommensarmbänder für Flüchtlingshilfe

Schon 120 Euro stehen für örtliche Flüchtlingshilfe zur Verfügung

 

Bad Gandersheim. Der Vorstand des AWO-Ortsvereins hatte schon kurz nachdem GK-online über die Aktion des AWO-Bezirksverbandes Hannover mit den Willkommens-Armbändern berichtet hatte, nach dort eine Bestellung aufgegeben. So konnte ein Teil davon schon bei der Mitgliederversammlung am 30. Oktober – an dem das GK auch bildhaft über die Willkommens-Armbänder berichtete - angeboten werden und es kam die ordentliche Summe von 120 Euro zusammen. Dieser Betrag soll durch den Verkauf weiterer Armbändchen noch aufgestockt werden und dann an die örtliche Flüchtlingshilfe des von der Diakonie eingerichteten Arbeitskreises „einLeben“ übergeben werden.

Der AWO-Ortsverein unterstützt diese vor Ort so wichtige Flüchtlingshilfe und hatte schon im Frühsommer beschlossen, „einLeben“ 650 Euro für Deutschkurse anerkannter Flüchtlinge bereit zu stellen. Auch diese Mittel werden „einLeben“ demnächst zu diesem Zweck übergeben. Seitens des AWO-Ortsvereins wird es als ein erfreuliches Zeichen gesehen, dass die Zusammenarbeit mit den örtlichen Wohlfahrtsverbänden insbesondere bei der aktuellen Flüchtlingshilfe so ausgezeichnet läuft.

                                                                                                  U. Schröter

Medienkompetenz jetzt!“ Klassenworkshops und Elternbegleitabend vom „Smiley e.V.“ an der Oberschule - AWO Ortsgruppe Bad Gandersheim übergab Spendenscheck


Während sich Schüler die vielseitigen Darstellungs- und Kommunikations-

möglichkeiten im Netz aneignen, wächst die Sorge vor unbedachten Angaben persönlicher Daten und die Verbreitung privater Photos. Es stellt sich allerdings nicht die Frage, ob die neuen Medien von Jugendlichen in ihrer Freizeit genutzt werden sollen oder nicht. Entscheidend ist das „Wie“.

Aufklärungsarbeit an Schulen ist daher eine Möglichkeit, Jugendliche zum sinnvollen Umgang mit dem Netz anzuleiten.

Zu diesem Zweck arbeitet die Oberschule seit einigen Jahren mit dem „Smiley e.V.“ aus Hannover zusammen. Er bietet medienpädagogische Klassenseminare an, die

die schnelle Entwicklung sozialer Netzwerke aufgreifen und den gesunden Umgang mit Internet, Computerspielen und Handy erarbeiten.

So fanden in der letzten Woche vor den Herbstferien zum wiederholten Male Seminare für die Klassenstufen 6 und 8 statt. Finanziell unterstützt wurde die Oberschule durch die AWO Ortsgruppe Bad Gandersheim, die sich Präventionsarbeit auf die Fahne geschrieben hat und einen großzügigen Scheck an die Schulleiterin Antke Brethauer überreichte.(s. Foto)


So erfuhren die Sechstklässler in dem Seminar „Zurechtfinden im Mediendschungel“, wie man sich im Chat verhält, welche Kostenfallen das Internet birgt, wie man rechtmäßig mit der Handykamera umgeht und welche Suchtgefahren im Umgang mit Computerspielen lauern. Das Recht am eigenen Bild und das Recht auf Privatsphäre wurden angesprochen und bei allem wurde bedarfsgerecht und bedürfnisorientiert gemeinsam mit den Schülern ein gesunder Umgang mit Internet, Computerspielen und Handy erarbeitet. Hierbei wurde methodisch darauf geachtet, dass bei den Schülern ihrer individuellen Nutzungsweise entsprochen wurde, um keine Bedürfnisse zu wecken, die ggf. nicht angemessen sind.



„Was auch immer in sozialen Netzwerken passiert: es war immer ein Mensch ,der es geschrieben hat. Vielleicht wollte jemand bei Facebook etwas Wichtiges mitteilen. Vielleicht wollte jemand einem anderen eine Freude machen. Vielleicht hat sich jemand bei Whatsapp vertippt? Vielleicht wollte jemand einen anderen gezielt verletzen? - Es sind immer Menschen, die etwas posten und Menschen, die etwas lesen. Und alle haben Verantwortung füreinander. “
Diese Verantwortung stand im zweiten Baustein von "Medienkompetenz jetzt!" im Mittelpunkt, den die 8. Klassen durchliefen. Sie wurden dabei von einem Mitarbeiter von Smiley e.V. in Diskussionen verwickelt, bei denen sie vor allem voneinander pragmatisch eine konstruktive Nutzung von sozialen Netzwerken erlernen sollten. Dabei wurden eigene Erfahrungen reflektiert, aber auch Fallbeispiele, die in der Arbeit von Smiley e.V. in anderen Schulen aufgetaucht und begleitet wurden, diskutiert. Im Mittelpunkt stand dabei immer grundsätzlich nicht "ob" Facebook, Whatsapp oder Skype sinnvoll sind, sondern immer nur das "Wie".

Am Ende der Workshops erhielten die Schüler eine Zusammenfassung der wichtigsten Paragraphen im Bezug auf Internet, Handy und Co, die wie zum Beispiel „Das Recht am eigenen Bild“ nicht nur die Pflichten beinhalten , sondern vor allem auch Rechte zusichern.


Damit Eltern ihre Kinder bei all dem angemessen begleiten können, findet am 12.11. ab 19.00 Uhr im Schulzentrum ein Elternabend statt, zu dem nicht nur die Erziehungsberechtigten der 6. und 8. Klässler eingeladen sind, sondern natürlich auch alle anderen Interessierten.

Referent wird wieder Herr Ralf Willius sein, der bereits in den Vorjahren die Eltern auf sehr anschauliche und humorvolle Art und Weise in die virtuelle Welt abtauchen ließ.





Arbeitskreis Prävention: Projekt „Schüler für Schüler“ mit den weiterführenden Schulen von Bürgermeisterin Franziska Schwarz gewürdigt

„Schüler für Schüler“ – unter diesem Thema fand in den Räumen der Freien Evangelischen Gemeinde Bad Gandersheim ein Projekt statt, zu dem zum sechsten Male der Arbeitskreis Prävention in der AWO Bad Gandersheim die weiterführenden Schulen aus der Stadt Bad Gandersheim, der Stadt Seesen, der Gemeinde Kreiensen und aus Katlenburg-Lindau eingeladen hatte.

Das Projekt richtet sich an Schüler und Schülerinnen der 7. Klassen, die während des dreitägigen Seminares zu Botschaftern präventiven Verhaltens ausgebildet werden. Sie setzen sich mit Süchten auseinander, denken über eigenes Handeln nach und werden dafür geschult, ihre Klasse darüber zu unterrichten.

Der integrative Ansatz hat sich dabei sehr bewährt. Schüler aller Schulformen arbeiten zusammen und haben dabei viel Spaß miteinander.

Betreut werden sie von Lehrern und Sozialarbeitern ihrer Schulen.

Vom Roswitha-Gymnasium Bad Gandersheim waren dabei: Sarah Kükemück, Natalie Kabelitz, Julia Roßtock, Enny Liedtke, David Grotjahn und Mick Busch mit ihren betreuenden Lehrkräften Antje Bömer und Dorothee Siebenhaar.

Die Oberschule Bad Gandersheim war vertreten durch Andre Nobel, Stine Warnecke, Anastasia German und Steffen Schramm. Begleitet wurden sie von der Lehrkraft Florian Peters.

Das Schulzentrum Kreiensen/Greene war dabei mit Elias Leischek, Arabella Huchthausen, Alexa Tirodimos und Pierre Behrens. Als Betreuerin kam ihre Schulsozialarbeiterin Elvira Ludwig mit ihnen.

Von der Realschule Seesen reisten Ajla Babic, Lea Heller, Lara Bangert, Sunny-Milena Ruhe, Aaron Wandelt, Aijay Vijayakumar, Marius Uhde, Emilia Börner und Melvin-Pascal Wandelt mit Nicole Nietzel (Schulsozialarbeit) an.

Die Oberschule Rhumetalschule Katlenburg-Lindau entsandte Celine Len, Jana Bierwirth, Nick Steinecke und David Waßmann mit ihrer Lehrerin Charlotte Keller.

Die inhaltliche Vorbereitung und Durchführung lag in den Händen von Stefan Jagonak und Svenja Liebau von den Lukas Werk Gesundheitsdiensten aus Northeim im Rahmen des vom Landkreis geförderten Präventionsprojektes „HaLT –Hart am Limit“, sowie von Thomas Mehrländer, Florian Peters, Nicole Nietzel und Charlotte Keller.

Für die Organisation zeichnet der AK Prävention verantwortlich. Die Finanzierung wurde möglich durch eine großzügige Spende des VESUV e.V. Seesen, der nach Auflösung sein verbleibendes Geld dem Arbeitskreis Prävention zukommen ließ.

Am Ende der drei Tage waren sich die Schüler einig, dass die Veranstaltung informativ, abwechslungsreich und „ganz anders als Unterricht“ war. Besonders gut gefiel ihnen, dass sie neue Kontakte zu Schülern anderer Schulen und Schulformen knüpfen konnten.

Suchtmittel verändern sich, und in der heutigen Zeit ist es oftmals die Technik, die reizt und eine große Faszination ausübt, die nicht selten zur Abhängigkeit führt. Mit diesem und weiteren Beispielen, die auch in der Lebenswelt von Jugendlichen eine wichtige Rolle spielen, wurden Themen wie die möglichen Gründe für den Konsum von Suchtmitteln, die Unterscheidung zwischen stoffgebundenen und Verhaltenssüchten und Auswirkungen von Gruppendynamiken erörtert.

Die Schüler werden nun relativ zeitnah das Gelernte in ihren Klassen umsetzen und es sei ihnen gewünscht, dass sie bei der Gestaltung der 6 Unterrichtsstunden viel Erfolg haben werden und dass ihnen die nötige Wertschätzung dabei entgegengebracht wird.

Gutes Gelingen wünschte ihnen dabei auch Bürgermeisterin Franziska Schwarz , die am Ende der drei Seminartage die Gruppe in der Freien Evangelischen Gemeinde besuchte. Sie lobte das Engagement der Schüler, Teamer und des Arbeitskreises Prävention.

An die Schüler gewandt wies sie darauf hin, dass sie es sind, die den Grundgedanken der Präventionsarbeit verkörpern: Positive Vorbilder unter den Jugendlichen multiplizieren Botschaften zur Stärkung des Ichs.

Ebenso wie die Schulleiterin der Oberschule Bad Gandersheim, Anke Brethauer und die Leiterin des Arbeitskreises Prävention, Petra Dröge, bedankte sie sich am Ende der drei Tage bei allen Beteiligten. (vom 11. bis 13.05.2015)

Ferienpass: So funktioniert Segelfliegen

 

Bad Gandersheim. Der AWO-Ortsverein beteiligt sich seit vielen Jahren am Ferienpass des Stadtjugendpflegers mit dem Titel „Flugplatzwanderung“. In diesem Jahr nahmen 7 Kinder im Alter zwischen 7 und 11 Jahren dieses Angebot am vorletzten Freitag wahr. Bei sonnigem Wetter ging es vom Treffpunkt am E-Center Parkplatz los. Begleitet wurde die kleine Gruppe von Angelika und Ulrich Schröter. Unterwegs gab es mehrere kleine Unterrichtungspausen. Denn wenn man auf einer Wanderung ist, gibt es auch viel Natur zu sehen. So wurden verschiedene heimische Pflanzen – ob Bäume, Sträucher, Kräuter oder auch Insekten – erklärt. Dabei war festzustellen, dass sich nur wenige Kinder in der Natur auskennen. Wenn die Früchte der Apfelrose mit Tomaten verwechselt werden, ist das schon ganz schön bedenklich. Für Schröters ein Beleg, dass ein wenig Naturkunde unterwegs ganz nützlich sein kann.

Gegen 10 Uhr 15 kam die Gruppe dann an den Hallen des Luftsportvereins (LSV Bad Gandersheim/Akaflieg Göttingen) an, der gerade einen 14-tägigen Segelfluglehrgang abhielt. Begrüßt wurde sie vom Vorsitzenden des Vereins Rolf Dehne. Er war es dann auch, der den Kindern erklärte, wie Segelfliegen geht. Zunächst wurde die Elektrowinde mit ihren zwei Tausendmeterstahlseilen und dem zugehörigen „Lepo“ (kommt in der Segelfliegersprache vom ursprünglich rückwärts gelesenen „oller Opel = Lepo rello) dem Seilrückholwagen erklärt. Alle Kinder durften das Windenfahrzeug besteigen und sogar den wichtigen Sprechfunk zwischen Start und Winde betätigen.

Anschließend wurde ein vor der Halle bereitgestelltes zweisitziges Segelflugzeug in seiner Wirkungsweise erklärt. Alle Kinder durften sich einmal hineinsetzen und auch hier den Sprechfunk nun mit dem zuvor besichtigten Seilwindenfahrzeug und dem Startwagen betätigen. Anschließend ging es per „Lufttaxi“ zum Tower. Rolf Dehne – der hier quasi als Flugleiter fungierte - erklärte den Kindern, wie die Flugzeuge – ob Motor- oder Segelflugzeuge – von hier aus durch Sprechfunk bei Start und Landung geleitet werden. Dazu gehören immer auch Angaben zum Flugwetter. Es werden genaue Angaben über Windrichtung, Windstärke und Bewölkungsgrad gemacht. Und der Flugleiter macht Angaben, ob für Start oder Landung alles frei ist. Denn auch im Flugsport gilt es – genau wie überall in der Luftfahrt – größtmögliche Sicherheit zu erreichen.

Vom Tower mit seiner freien Rundsicht gab es auch ein wenig „Heimatkunde“ für die jungen Wanderer. Von dort aus sind etliche der 15 zu Bad Gandersheim zugehörigen Dörfer zu sehen. Und auch die verschiedenen Landschaftsteile bis hin zu Hils, Ith, Solling und Harz waren in der Ferne gut zu erkennen.

Nach so viel Informationen war es gegen 12 Uhr höchste Zeit, eine Stärkung für den Rückweg zu bekommen. Die Kinder bedankten sich bei Rolf Dehne für die interessanten Einblicke in den Luftsport Segelfliegen und dann ging es gleich an die schon unter schattigen Schirmen eingedeckten Tische an der Gaststätte „Fly Inn“, wo die Kinder nicht lange auf den angekündigten Imbiss mit Nürnberger Würstchen, Pommes frites warten mussten. Und wegen der heißen Witterung konnten die kleinen Wanderer ausreichend trinken. Das alles gab es gratis vom AWO-Ortsverein und zu guter letzt von Schröters noch ein Eis. So gestärkt, ging es rasch abwärts zum Ausgangspunkt, wo die Eltern ihre Schützlinge gegen 13 Uhr wieder in Empfang nehmen konnten. Für die Kinder war es – wie im Nachhinein zu hören war - ein spannendes Ferienerlebnis. Auch im nächsten Jahr wird der AWO-Ortsverein in Absprache mit dem LSV Bad Gandersheim die Flugplatzwanderung im Rahmen des Ferienpasses wieder anbieten.

U. Schröter

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Einiges zum AWO-Ortsverein Bad Gandersheim

AWO-Ortsverein gehört - entspr. Gliederung – zum Kreisverband Northeim, Bezirksverband Hannover. Es gibt keinen Landesverband (Nds. ist in 3 Bezirke – Hannover, Braunschweig und Weser/Ems - gegliedert); darüber steht der Bundesverband mit Sitz in Berlin mit ca. 400.000 Mitgliedern in über 4.000 Ortsvereinen, 140.000 Voll- und Teilzeitbeschäftigte in einer Vielzahl von Einrichtungen (Kindergärten, Kinderheime, Alten- und Pflegeheime, Kurkliniken, Kliniken u.v.a.m.).

Gründung der AWO : 1919 durch Reichtagsabgeordnete Marie Juchacz. 1933 von den Nazis verboten; 1946 Wiedergründung in Hannover (Lotte Lemke)

AWO-Ortsverein ist zahlendes/förderndes Mitglied in folgenden Institutionen:

Selbsthilfe-Kindergärten Wolperode/Ackenhausen und Wrescherode, Sozialstation,

Badförderverein Sole-Waldschwimmbad (einschl. 10 Anteilen in der Badgenossen- schaft) und Bad Gandersheimer Tafel sowie Dt. Kinderschutzbund ( KV Northeim).

Vorstand

1. Vorsitzende:

Petra Dröge

Telefon: 05382/790025

E-Mail: petra.droege.Gan[at]t-online.de

Ansprechpartnerin: Arbeitskreis Prävention, AWO Kreisverband

 

2. Vorsitzender

Ulrich Schröter

Telefon: 05382/2105

schroeter.ulli[at]t-online.de

Pressebeauftragter

Ansprechpartner: Weltkindertag, Ferienpass

 

2. Vorsitzende:

Astrid Steinhoff

Tel.:05382/4749

E-Mail: astridsteinhoff[at]t-online.de

Schriftführerin

 

Kassierer:

Kai-Ulrich Dröge

Tel.: 05382/790025

E-Mail: kaiulrich53[at]gmail.com

Ansprechpartner: AWO Kreisverband

 

Beisitzer:

Anita Bodmann, 

Tel.:05563/1860

E-Mail: anitabodmann[at]web.de

Ansprechpartnerin: Kindertheaterstücke

Hannelore Kükemück

Tel.: 05382/5890999

E-Mail: kuekemueck[at]kabelmail.de

Ansprechpartnerin: Arbeitskreis Barrierefrei

Hildegard Leuftink

EMail: hildegard.leu[at]gmail.com

 

 

 

Der AWO-Ortsverein wirkt bei folgenden regelmäßig wiederkehrenden Veranstaltungen mit:

 

Gedenktag 4. April für Nazi- KZ-Todesopfer in Brunshausen
(auch Beteiligung an Veranstaltungskosten)

Ferienpass der Stadt Bad Gandersheim (i.d.R. Flugplatzwanderung),
>> AWO-OV hält Stadtjugendpflege von Kosten frei; trägt sie selbst (ca. 120,- bis150,- €)

Weltkindertag (jedes Jahr 20. September; Waffelstand)
>>
Erlös i.d.R. für soziale Zwecke vor Ort : 2013 – je zur Hälfte: Schulhofgestaltung
Oberschule und Ruhebank für Kinderkrippe Wrescherode
2012 : je ½ für Förderverein Schwimmbad und wiederum Arbeitskreis („Prävention“)

E-Center-Aktion 1. Adventswochenende (Verkauf von Weihnachts-/Wohlfahrts-marken; Spendensammlung).
>>Erlös auch für soziale Zwecke vor Ort >

Von AWO bezuschusste Theaterfahrt nach Einbeck (vorwiegend für Kinder)

2013 noch nicht festgelegt; 2012 keine Maßnahme
>>
2011 : Kinderstück

 

 

Unterstützung/Trägerschaft neuerer Projekte:

Arbeitskreis Prävention (Kontakt: Petra Dröge (790025) /Astrid Steinhoff/Franziska Schwarz)
>> Projekte: Schüler für Schüler, Kinderzirkus, Kinder stark machen, 0 Promille für 1.000

2012 neu: Arbeitskreis Barrierefreiheit
(paritätisch mit SPD-Stadtratsfraktion),
Ansprechpartner: Manfred Kielhorn (Rathaus Bad Gandersheim, Tel.: 05382 73 103 )

Ulrich Schröter September 2013